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§. 150 .
So lindet man in unserem BeyspieleAB' i= 284.379,
AB' = 348.753,ü'co'a 92.778 u. f.
Allein das folgende Verfahren wird auf einem noch einfache-ren Wege zu demselben Zwecke führen.
§. i 5 o. (Bestimmung der Lage der Haiiptpu rieteei lies Polygons.) Wenn in einem Polygon A A'A'A "... (Fig. 59)blofs aus einer Seite AA' und aus den Winkeln, welche dieseSeiten AA, AA", A'A", . . . unter sich bilden, nach dem, wasin dem vorhergehenden 119. gesagt worden ist, auch die übrigenSeiten durchRechnung gefunden worden sind, so ist es oft noch an-gemessener und selbst zuweilen nothwendig, die Lage der Scheitel-puncte/f, A", A", . .. dieser Winkel zu kennen, wie diefs z.B. beyder Aufnahme der Gegend eines Landes der Fall ist, wo A, A",A", . . . ausgezeichnete Puncte, Berg- oder Thurmspitzen u. f.dieser Gegend bezeichnen, deren Oberfläche hier als eine Ebeneangenommen wird.
Zu diesem Zw r ecke wird man in dem ersten Puncte A nachirgend einem mittleren Puncte C visiren und den Winkel CAA— abeobachten, welchen diese Distanz CA mit der ersten, unmittel-bar gemessenen Seile A A des Polygons bildet. Gewöhnlich w ähltman für diese Linie AC die Mittagslinie (oder den Meridian) desersten Puncts A, wo dann der Winkel CAA'=a das Azimut deszweyten Puncts Ä genannt wird.
LäfstMnan dann von den Puncten Ä, A", A", . . . die LotheAB’, A"B", A'"B''', . . . auf die Mittagslinie AC herab, so wirdman die Lage der Puncte A, A', A", . . . gegen die bekannteMittagslinie kennen, wenn man für jeden dieser Puncte die er-wähnten Lothe AB', A"b", , . . und die Distanz der FufspunctcB', B", . . . dieser Lothe in der Mittagslinie AC von dem erstenPunct A kennt.
Man nennt diese Distanzen AB', AB', AB'", . . . die Ab-scisscn, und jene Lothe B’A, B"A", B"'A", . . . die Ordinatender gesuchten Puncte A, A', Ä", . . . , und bezeichnet gewöhn-lich jene durch x, und diese durch y. Beyde zusammen wordenauch die Coordiriaten dieser Puncte genannt.