Druckschrift 
Anfangsgruende der gesamten Mathematik
Entstehung
Seite
237
Einzelbild herunterladen
 

237

§. l4ö.

Auch hier aber, wie überall, wird die Rechnung eine vielgreisere Schärfe gewähren. Man hat nämlich (§. 109 , III. Fall)

so dafs man daher die gesuchte Höhe A B unmittelbar durch dioGleichung erhält:

Ex. Ist C D = 967 Fufs , ACB C = i6°/j.3'5" undAD B = T) = 7 0 5' i3", so findet man

IV. Läfst sich endlich die Basis nicht in einer durch denFufspunct A des Thurms gehenden Richtung nehmen, wie in III.vorausgesetzt worden ist, so messe man auf dem den Thurmumgebenden horizontalen Boden in irgend einer anderen Rich-tung eine Basis CD (Fig. 5.)), und nehme von ihren beydenEnd-puncten C und D, mit dem Theodoliten , die Winkel A CD Cund ADC = D , so wie auch in einem dieser Endpuncte, z. B.in C, den Höhenwinkel AGB !!.

Diefs vorausgesetzt, hat man wieder

so dafs man daher für die gesuchte Höhe des Thurms erhält:

Ex. Ist CD = 65o Fufs, C = 48 °3o, D = 5a 0 40 undH = 36 ö 20 , so findet man

§. >46. (Eine Distanz auf dem Felde messen, zu

man aber dem ungeachtet nicht unmittelbar nach ih-rer ganzen Länge mit der Mefskette ausmessen kann.)

Sey AB (Fig. 55) diese Distanz, zwischen deren zwey Endpunc-ten A und B z. B. ein Sumpf liegt, der die unmittelbare Messungder Linie AB unmöglich macht. Wenn es aber einen Punct Cauf dem Felde gibt, von welchem aus man zu den beyden End-

Sin D

Sin (C D)

und A B = B C . SinC,

AB = 2o5.i3i Fufs.

AC = CD '.

Sin D

und AB z =2 AC . Tang//,

Sin (C -p D)

AB = 387.4688 Fufs.

deren zwey Endpuncten man wohl gelangen, die