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§• 57.
III. Ist endlich der Zuwachs der Stammgröfse x, den wirbisher allgemein durch y bezeichnet haben, gleich dem Diffe-rential dx dieser Stammgröfse selbst, so wird man in der Glei-chung (A) die Gröfse y = dx setzen, wodurch man erhält
f(x + dx) —fx = d.fx + ——d i .fx -|- d 3 .fx + . . .,
oder auch, nach dem zweyten Ausdrucke der Gleichung (A) :
u — u = d u 4- — d 2 u -I-- d 3 u 4- . . .,
* 1.2 * 1 . 2.3
und diefs ist demnach der vollständige Zuwachs der Functionu-=fx, wenn x in seinen nächstfolgenden Werth x-\-dx über-geht. Da aber jedes Glied dieser Reihe gegen sein nächstvor-hergehendes unendlich klein ist, so werden, dem oben (§. 47, I.)aufgestellten Princip der Differentialrechnung gemäfs, alle Glie-der'dieser Reihe, bis auf das erste, verschwinden, wodurch manerhält
f(x + dx) — fx = d .fx
oder
u — u == du, wie zuvor.
5. 57. (Maclaurin’s Lehrsatz.) Wenn man in derReihe (A) des vorhergehenden §. 56. sowohl in dem Ausdruckej{x), als auch in den Differentialcoefficientend.fx d 2 .fx d^.fxdx ’ d x 2 ’ d x* ’
nach vollbrachter Differentiation, die Stammgröfse a’ = o setzt,und wenn man, der Kürze wegen, die dieser Annahme von a.- = oentsprechenden Werthe von
u oder fx
d u
d .fx
dx
d x
d z u
d'- fx
dx 2
d x-
bezeichnet,
so geht
die Reihe
/(•*•'+7) gleich f (y)
wird , in
f (7) =
V +7 •
V + H
durch
U,
U\
V" u. f.
,r
—. u"+ . . .
.. i ..2.0
Da dieser Ausdruck für jeden willkürlichen Werth von y