gegeben, so hat man, wenn man blofs die Gröfse x als voran-dei’lich sieht:
und wenn man nur die Gröfse y sich verändern läfst:
Diefs vorausgesetzt, wollen wir nun annehmen, dafs dergesuchte Ausdruck von u =f(x -\-y) sich in eine Reihe ent-wickeln lasse, die nach Potenzen von y fortgeht. Nehmen wirfür diese Reihe, da wir sie noch nicht näher kennen, folgendeallgemeine Gestalt an:
wo L , M , N , . . . noch unbekannte Factoren von x sind, diekeinj weiter enthalten, und wo a, ß , y, . . . unbestimmte Ex-ponenten vorstellen, die wir nun, sammt den Coefücienten L fM, JV, ... zu bestimmen suchen wollen.
Man sieht zuerst von selbst, dafs keiner dieser Exponentennegativ seyn kann. Denn wenn z; B. das zweyte Glied jener Ent-wickelung die Form
My~ “ = —
y a
hätte, so würde für y — o die zweyte Seite des für f (x -j-y)aufgestellten Ausdruckes unendlich grofs werden, während dochdie erste Seite, oder die Gröfse f(x -\-y) selbst, nur in f(x)übergeht, was unmöglich ist.
Wenn aber alle Exponenten a, ß, y, , . . positiv sind, soerhält man, wenn man y = o setzt, was man darf, da y als eineganz unbestimmte Gröfse alle Werthe haben, also amch gleichNull seyn kann , sofort
dy) = m ( x +y) m ~‘
wie zuvor, so dafs man daher erhält
( du \ / du\
~di) ~~ \dy) ’
die Klammern anzeigen
blofs die Gröfse y als veränderlich angesehen hat.
f(x+y) = L -f My« + Ny? + Pyf + . . .,
f{x) = L,
Littroiv's Anfangägr, d. gesamml. Mathem.
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