§. 54 . 93
1. Ist aber a — e die Basis des zweyten Systems, so istlog e = l, und daher
d . e x — e x dx.
§. 54 . (Anwendung des Vorhergehenden ) Wir
haben nun die Differentialien eines Products, eines Quotienten,so wie die der Potenzen, der Logarithmen und der Exponential-gröfsen, d. h. wir haben die Differentialien aller uns bisher be-kannt gewordenen verschiedenen Gattungen von Gröfsen ent-wickelt. Wenn wir dieselben der bequemem Übersicht wegenzusammenstellen, so hat man
I. .
11
fr
•ts
= xdy -f- yc
11. .
. d.- =
y d x ■—
x dy
.r
J 2
III. .
. d. x n =
nx n ~ l dx,
IV. .
. d . log x
d x
X
und
. d.a x =
af dx
V. .
m
VI. .
1!
'S
e x dx,
wo m = Loge
1
d . Log x —
m d x
log«
ist.
I. Diefssind die einfachsten Ausdrücke ihrer Art, auf welchesich alle anderen, aus ihnen zusammengesetzten, leicht zurück-führen lassen, wie folgende Beyspiele zeigen.
Sey die Function gegeben
u =■ (a. —)- bx m ) n .
Um von ihr das Differential nach den vorhergehenden Vor-schriften zu linden, kann man die Gröfse
a b x m = y
setzen, so dafs man also den Ausdruck hat
u = y n ,
wovon das Differential (nach der Gleichung III) ist:du — ny n ~' dy.
Da aber, nach derselben Gleichung IIIdy = mb x m ~~ 1 d x
ist, so hat man, wenn man diesen Werth von dy in dem vorher-