Druckschrift 
Anfangsgruende der gesamten Mathematik
Entstehung
Seite
84
Einzelbild herunterladen
 

84 §. 48.

wo a und b constante Gröfsen sind, so hat man, nach dem Vor-hergehenden, sofort

du = f(x -(- dx) jf(a-) oderdu = [a b (a- -J- da:)] (a bx ),das heilst, man hat

du es b dx,

und diefs ist das gesuchte Differential der Function u = ab x,also ist auch ihr Differentialcoefficient

oder eine constante Gröfse.

I. Ist eben so die Function gegeben

u = A Bx -)- Cx 2 Dx 3 ,wo A, B, C und D constante Gröfsen bezeichnen, so hat manauf dieselbe Weise

u -{- du = A B (x -f- dx) C (x -J- dx')' 1 D(x dx) 3 .

Wenn man diese Potenzen entwickelt, und dann von demso entwickelter. Ausdrucke die gegebene Gleichungu = A Bx Cx 2 Dx 3subtrahirt, so erhält mandu = B dx -J- C ( 2 a: -]- dx) . dx

D [3a-* -j- 3 ( i -j - d x) x. d x] d x.Da aber, nach dem oben aufgestellten Princip der Differen-tialrechnung, die Gröfsen

2a dx, 3a* -{- 3 xdx und t dx

in derselben Ordnung gleich

a x, 3 x 2 und l

sind, so hat man auch sofort für das gesuchte Differential:du = Bdx-\-zCxdx 3 D x 2 dx ,oder für den gesuchten Differentialcoefficienten:

-j = B 4- 2 Cx 3 Dx 2 .

d x

II. Auf dieselbe Weise wird man für