' 78 §. 46.
zeugte, im Allgemeinen ebenfalls unendlich kleine Änderungu — u der Function, auch durch das Zeichen d u angezeigt wer-den wird.
Demnach wird also die vorhergehende Gleichung
n ■—• uh
2 ax
—|— ah ,
für den Zustand der letzten Abnahme von h , oder für den Fall,wo diese Änderung h der Stammgröfse x kleiner, als jede anderenoch angebliche Gröfse geworden ist, durch den folgenden Aus-druck dargestellt werden:
d it
—— = 2 ax.
dx
I. Man pflegt die Gröfsen dx und du das Differential der
Stammgröfse x und ihrer Function u, so wie das Yerhältnifs
den Differentialcoefficienten der Function u zu nennen. Der Dif-ferentialcoeflicient einer Function ist daher als die äufserste Grenzedes Verhältnisses , der vinderung der Function zu der Änderungihrer Stammgröfse, zu betrachten, oder als diejenige Grenze,■welcher sich dieses Yerhältnifs immer mehr nähert, je kleiner dieÄnderung der Stammgröfse x wird, bis es endlich, für eine un-endlich kleine Änderung dx dieser Stammgröfse, jene Grenzeselbst erreicht.
Ganz eben so hat man in einem zweyten Beispiele, wenndie Function
u = ax 3
gegeben ist, und wenn in ihr die Gröfse x wieder in x -f- hübergeht:
u — a (x -j- 7i) 3 ,
oder wenn man entwickelt, wie zuvor:
—j~ = a (3** + 3hx + A*).
Auch hier ist, wie man sieht, blofs das erste Glied 3 a x t
des Verhältnisses —-— von der Gröfse h unabhängig, so dafs
demnach hier ebenfalls dieses Glied wieder die Grenze seyn wird,welcher sich jenes Yerhältnifs immer mehr nähert, je kleiner hangenommen wird, und dafs daher dieses letzte Grenzverhält-