Druckschrift 
Anfangsgruende der gesamten Mathematik
Entstehung
Seite
72
Einzelbild herunterladen
 

72

§. 44.

Es ist für sich klar, dafs sich dasselbe auch auf Productevon mehr als zwey Factoren fortsetzen läfst. Denn setzt manstatt y die Gröfse x.y, was man kann, da x und_y ganz willkür-liche Gröfsen sind, so gibt die letzte Gleiehung

Log (x.y.z) = Log {x .y) -{- Logz,und da bereits Log (x .y) = Log x -j- Logjy ist, so hat man auchLog (x.y.z) = Loga; -|- Log_y Logz u. s. f.

|ll. Ganz auf dieselbe Weise ist auch

a* , v

=s a x ~ u oder a x ~ =,

rt z

und daher

y

x u = Log--,oder, was dasselbe ist,

y

Log - = Log_y- Log z,

d. h.i »der Logarithmus eines Quotienten ist gleich dem Loga-»rilhmus des Dividcnds, weniger dem des Divisors.«

IV- Endlich ist noch (nach §, 29, II.)

(J X Y =J XU ,

also auch, nach derselben Erklärung des Logarithmus,u Logy x = xu hogy,

oder, wenn man beyde Glieder dieses Ausdrucks durch u dividirt,Log/* = x Logy,

d. h.: » der Logarithmus einer Potenz y x ist gleich dem Producte»des Exponenten x in dem Logarithmus der Gröfse y.&

Da in dem letzten Ausdrucke die willkürliche Gröfso x auch

ein Bruch seyn kann, so hat man, wenn man statt x setzt,

x

I

Logj- = ^ Logjr,oder, was dasselbe ist ($. 29.),

Log\/jr = ^ Logy,

d. h.: »der Logarithmus der a ten Wurzel aus einer jeden Zahl y»ist gleich dem a. tcn Theile des Logarithmus dieser Zahl y selbst. «