§. 44 . 71
schon einige sehr merkwürdige Eigenschaften derselben aus denzwey für sie aufgestellten Gleichungen
a x = y und x =s Logj'
ableitcn.
I. Da nämlich zuerst, für jeden Werth der Basis a, die positiv
und>i ist, wenn man ;r = o setzt, der Werth von 1 wird, so hat
man auch für jede Basis
Log 1=0.
Und da eben so y = G für x — i wird, so hat man auchLog a — i.
Das heifst also: »Für jeden Werth der Basis a, oder für»jedes logarithmische System, ist der Logarithmus dieser Basis»immer gleich der Einheit, und der Logarithmus der Einheit ist»immer gleich Null.«
II. Da a x =jy ist, wo x und y willkürliche Zahlen bezeich-nen, so ist auch, wenn u und z ähnliche Zahlen ausdrücken,
G“ = Z.
Man hat daher, nach der in^J. 43 . gegebenen Erklärungeines Logarithmus
x = Logjy, und eben so u = Loga.
Allein nach 29, II. ist
a x . g“ = a x +“ odera x +“ = y . z,
also ist auch, nach derselben Erklärung des Logarithmus,
00 + u = Log (jy. s),
das heifst, cs ist
Log(jy.z) = Logjy + Logs,
oder »der Logarithmus eines Products zweyer Zahlen ist gleich»der Summe der Logarithmen der einzelnen Factoren.«
So war in dem vorhergehenden Beyspiele für a=ioLog 10 = 1 und Log 100 = 2,
also ist auch
Log 10 X 100 oder Log 1000 = Log 10 -{- Logtoo,das heifst, es ist
Log 1000 = 1 —j— 2 = 3 , wie zuvor.