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Leitfaden für die Aktionäre der Leipzig-Dresdner Eisenbahn- Kompanie : zum Gebrauch bei Generalversamml.
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Bahn hervorging. Es wurde im Handel mit unfernActien die Hoffnung eine Zeitlang so theuer bezahlt,daß es nicht befremdlich erscheinen kann, wie unter deinWechsel der Dinge dieser Erde die Furcht, als spä-ter die ursprünglichen Geldmittel so völlig unzulänglichbefunden wurden, sich dauernd doppelt und dreifach be-zahlt machte. Hätte man, statt die Acticn-Menge zuverdreifachen, diese nur verdoppelt und, wie andere Bah-nen thatcn, die Hälfte des Gelderfordernisscs durch An-leihen herbeigeschafft, der Handel mit den Papieren derGesellschaft wäre nie und nimmer in so ungeeigneteHände gekommen, wie dies bisher Jahre lang der Fallwar. 39,990 Actien hätten sich besser vcrtheilt, als45,999 Stück; es wäre kein so trauriger Stillstand inder Entwicklung des Eisenbahnwesens in dem Herzendes Continents von Europa herbeigezwungen worden,die Betheiligten unsers Unternehmens würden wenigerVerluste zu verschmerzen gehabt und eine höhere Rentebezogen haben.

Die Zweifel, welche sich nach der Verdreifachungdes Actien-Capitals über die Möglichkeit der Renta-bilität der Gcmüther vieler Freunde des Unternehmensbemächtigten, wurden von Denen, die demselben schonimmer abgeneigt gewesen waren, auf jede Weise ausge-beutet. Furcht und Zaghaftigkeit traten an die Stellefrüher mit Liebe gehegter, froher Erwartungen. Vielegingen zu jener Zeit so weit, die Behauptung aufzu-stellen: die Leipzig-Dresdner Eisenbahn könne nimmerzur Vollendung gelangen. Ob diese vagen Gerüchte,ob diese Ergebnisse engherziger Papier-Speculation die