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[Hauptbd.] (1906)
Entstehung
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I. Zur Vorgeschichte der gräflich Stubenhergschen Archive.

I. Die Schicksale der Archive von Ober- und Unter-kapfenberg und Gutenberg im XIX. Jahrhundert.

Seit längerer Zeit mit Studien zur Geschichte des steier-märkischen Uradels beschäftigt, mit Studien, in die ich mitanderen Absichten als etwa die Geschichte eines steiermärki-schen Adelshauses zu schreiben eingetreten war, hatte ichmein Hauptaugenmerk der Geschichte des StubenhergschenHerrenhauses zugewendet, das schon in den älteren Periodender steiermärkischen Geschichte eine ganz hervorragendeRolle spielt — die wichtigste wohl hei dem Übergang derHerrschaft in Österreich und Steiermark an das Haus Habs-burg b Vor vielen Jahren, eine genaue Auskunft hierüberkonnte ich beim Beginn meiner Studien nicht erhalten, war,wie es verlautete, der ganze große Besitzstand des HausesStubenberg an Archivalien an das alte Joanneumsarchiv ab-gegeben worden. Zumeist aus diesen Stubenberger Archivalienhatte Ed. Pratobevera im sechsten und neunten Jahrgangedes von der kaiserlichen Akademie herausgegebenen Notizen-blattes 1 2 Urkunden und Regesten der gräflichen FamilieStubenberg herausgegeben und andere Forscher waren demBeispiele gefolgt; so entstammt der schöne Aufsatz v. Luschins„Studien zur Geschichte des steirischen Adels im 16. Jahr-hunderte“ 3 größtenteils diesen Archivbeständen, und wurdenmir später einzelne Stücke daraus bekannt, die auf die so-genannte Wiedertäuferbewegung in Steiermark ein helles

1 S. hierüber meine Genealogischen Studien zur Geschichte dessteirischen Uradels. Das Haus Stubenberg bis zur Begründung der Habs-burgischen Herrschaft in Steiermark, Graz 1905.

2 Jahrgang 1856 und 1860. S. darüber unten.

s Mitteilungen des hist. Vereines für Steiermark. XXIII, S. 3 ff.

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