Vorwort.
Wer die vorliegende Studie auf ihren Inhalt hindurchsieht, dürfte wohl schon aus dem, was im ersten Ab-schnitte über die Schicksale der gräflich StubenbergschenArchive im 19. Jahrhunderte gesagt ist, die Schwierigkeitenermessen können, mit denen die Sichtung dieser Materialienverknüpft gewesen ist. Es hat einer nahezu dreijährigenmühevollen Arbeit bedurft, bis die Ordnung in jener Weisedurchgeführt wurde, in der sie nunmehr in den unten folgendenBlättern (S. 25 bis 70) ersichtlich wird. Noch während derArbeit flössen dank der hochherzigen Liberalität der gräf-lichen Familie, vornehmlich der für die Erforschung derGeschichte ihres alten Hauses unermüdlich tätigen GräfinAnna Buttler, geb. Gräfin und Herrin vonStubenberg, reiche Materialien zu, die in den nunmeh-rigen Bestand des Archives eingereiht werden konnten.Dagegen mußten jene archivalischen Materialien, die HerrGraf Karl von Stubenberg nach Vollendung dieserArbeit an das Landesarchiv abzutreten die Gewogenheit hatte,vorläufig zurückgelegt werden. Sie werden je nach ihrerBedeutung entweder (als Spezialarchiv Gutenberg) an denjetzigen Bestand des Spezialarchivs Stubenberg angeschlossenoder in die bestehenden Abteilungen dieses Archivs eingereihtwerden. Wie sehr die gräfliche Familie von Stubenberg sichdurch diese wiederholten Schenkungen den Dank aller Freundeder vaterländischen Geschichte verdient hat, bedarf keiner