einer Geschwindigkeit, daß einem die Ohren brausen, und sindso ganz mit Augen und Händen in ihrem Dienst, daß manglauben sollte, sie wären Leute von Stande, denen aber heuteder Einfall cingekommen wäre, einmal zum Dienst einiger gutenFreunde den Postillion zu machen. Die Örter, wo wir Pferdewechselten, waren Colchester und Jngatcstonc. Der er-ster? Ort ist von beträchtlicher Größe und voller Kramläden.Seine Austern sind durch ganz England bekannt, und werdentäglich um die rechte Zeit auf den Tafeln der Großen gegessen.Die Muschel an sich ist dünn, und kaum halb so groß, als die,die wir bei uns kennen, die Auster füllt aber das ganze Ge-häuse aus, und ist größer als die gemeine. Vor Jngatestonepassirten wir ein Dorf, wo just Kirmeß war, und als der Po-stillion an einem Hause anhielt, hatten wir sogleich über 100Jungen um unfern Wagen herum, die sich über uns lustigmachten, bald auf diesen, bald auf jenen unter uns zeigten,und sagten: loolr, tkoro is a bullocle. Aber ich weiß nicht, esist eine Art von gutherziger Grobheit in diesen Leuten, undganz verschieden von der Grobheit meines Vaterlandes, wo derPöbel sich freilich weniger um Fremde bekümmert, als in Eng-land; aber wenn er sichs auch einmal einkommen läßt, dieseMühe über sich zu nehmen, so ist keine Rettung.
Ich kam erst gegen halb 1l Uhr des Nachts den 10. Aprilin London an, und es wurde 12, ehe ich in des Lord BostonsHause abstieg. Dessen ungeachtet war das Getöse auf denStraßen so groß, als an andern Orten am hellen Mittage.