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erlaubte, sehr langsam von Statten ging. Endlich riß unserBordcrscgel, und alle Matrosen bis ans zwei oder drei, wurdenkrank. Nun war kein Mittel mehr, als das Schiff auf tiefeSee zu bringen, und übrigens Harwich auf einige Zeit zu ver-gessen.
So schwammen wir herum, bis es Tag wurde und derWind sich zu unserm Vorthcil drehte, da wir denn in 16 Stun-den den ganzen Fehler wieder gut machten, so daß, ungeachtetwir bis an Parmouth herauf gekommen waren, wir doch desAbends den g. April nach 16 Uhr in Harwich ankerten.
Die Zollbcdienten kamen an unser Schiff, und visitirtcn unsdie Taschen und unter den Kleidern mit der größten Grobheit.Aus denl Schiffe mußten wir beinahe mit Lebensgefahr, unterRegen und Wind und großen Wellen, in ein kleines Boot hin-untcrklcttern, das uns in einer Viertelstunde ans Land brachte.In England fällt gleich beim ersten Eintritt die Geschwindigkeit,Bereitwilligkeit und Richtigkeit, womit Alles gethan wird, wasman verlangt, und die Menge schöner Mädchen, in die Augen.Selbst die gemeinsten sind alle so niedlich, daß jemand, der sichvon dieser Seite nicht viel zuzutrauen hat, aus England weg-bleiben muß. Sie wissen sich dabei durch ihren Anzug, in wel-chem deutsche Tagelöhncrmädchcn schon aussehen würden, nochzu erheben.
Bon Harwich bis London sind 74 Meilen. Der Weg istvortrefflich, und alle Meile steht ein Stein, auf dem die Ent-fernung bis London bezeichnet ist. Die Postillions fahren mit