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der ein Opernbüchelchcn hatte. Da nun Mrs. Abington dochimmer gern wissen wollte, wann Gabriclli wieder erscheinenwürde, so ging mein Buch bis an sie hin. Als daher Diclozum letztenmal abtrat, so erhielt ich, aus alter Bekanntschaftan der Thüre, mein Buch mit einer Verbeugung wieder zurück,
für die Lord , der sie besser hätte deuten können als ich,
den Wochcngchalt vielleicht verdoppelt hätte. Was man nichtfür Bekanntschaften macht, wenn man reiset!
Nun geschwind, Gabrielli. Der Vorhang fuhr untereinem Donner von zwanzig Pauken und Trompeten auf, dermeinen Athcm aufhielt, und Dido Gabrielli, in Gold undweißer Seide, flog vor einer silbernen carthaginenstschen Garde,unter dem Beifall Londons, daher. Es ist keine Kleinigkeit, sowas zu sehen und zu hören. Stellen Sie sich vor, unter denCarthagiuensern, ganz hinten, entdeckte ich unser» alten GeorgeH '" mit Uniform, Scherpe und Ringkragcn der englischenGarde. Er hatte die Wache beim Opernhause diesen Abend,und kannte Dido vermuthlich. Er kauete diesesmal nicht an sei-nem Zopf, wie ehemals auf der Weendcr Straße, und nahmsich bei dieser Musik nicht übel aus. Allein dieser Auftritt warauch fast das Beste, was ich diesen Abend hatte. Stellen Sicsich unter Gabrielli eine Frau vor, mit rundlichem Gesicht,viel eher klein als groß, und der bereits die Tag- und Nacht-gleichen des Lebens aus den Augen stehen; die schlechterdingskeine Action hat, und im Vertrauen auf ihre Stimme, ihreArien, drei Viertel des Gesichts gegen die Zuschauer gewandt,