Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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sich mit affectirter und nnaffectirtcr Grazie im Anstund vertragen.Während als sich daher die Gemahlin des Harlekins mit denAlbernheiten des armen und reichen Pöbels herumzauset, soschlägt sie sich nach den bestimmten Gesetzen eines anständige»Duells mit den Thorheiten der Großen. Hierin ist, wenn meineEmpsindnng nicht trügt, ihre hauptsächlichste Stärke, und zeigtvon einer gewissen Würde der Seele, die alle niedrige Mittelden Beifall der Menge zu haschen verachtet. Auch die niedrigenRollen weiß sie von dem Staub der Wcrkstälte und Spinnstnbczu reinigen: wenn dieses nicht allemal zu billigen sein sollte, sohat doch, einer solchen Künstlerin gegenüber, die Kritik seltenUnbarmhcrzigkcit oder kaltes Blut genug, das am Ganzen hän-gend fehlerhaft zu finden, was isolirt gewiß vortrefflich wäre.Ich habe sie sehr oft spielen sehen, auch einigemal mit Garrickzugleich. Am meisten gefiel sie mir in ilro provolcoü 5Vilo;llro ftoau's Ltr-Nagem; in vulo a 55 ile -nick ll.ivo ,> 55 ile; intlre Ilon Ion; in muelr »clo about notlünF und tllo insiü oltllo oalcs, einem Stück, welches sich auf eine wahre Geschichtegründet und vom General Burgoyne') seiner Nichte LadyDerby zu Ehren ist geschrieben worden. Wenig Stücke in derWelt werden wohl mit so viel geschmackvoller Pracht und sovollkommen gut aufgeführt, als dieses, denn es ist mehr alswahrscheinlich, daß der Verfasser sich die Schauspieler gewählt,

') Bekannt aus dem amerikanischen Freiheitskriege, durchseine Niederlage bei Saratoga (17. Ort. 1778).III. 17