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Lehrer und Zögling einiger der größten Schriftsteller diesesJeihrlninderts. Ist das nichts? Ich bin, »in Garrickenspielen zn sehen, einmal van Morgens halb zehn an, einenWeg von sechs dentschen Meilen gereiset, habe nicht zn Mittaggegessen, und erst nach eilf Uhr zn Abend. Ich habe mit einerArt wollüstiger Bangigkeit die Mnsik anfangen hören, die vordem Stück herging, in welchem ich ihn znm erstenmal sah.Und was Wunder? Hütte Garrick unter einem wärmern Him-mel, von einem engern und höher» Gerüste, mit gleicher Kraftgesprochen und Herzen erschüttert, so würden einst seine Lum-pen etwas Ähnliches thun. Es ist sehr menschlich, und wird sogehen bis an das Ende der Welt. Ich erinnere mich daher jetztnur eines Einzigenmals, und zwar im Hamlet, daß Garricketwas auf eine Art sagte, die eine üble Wirkung ans mich that,und einen Mißklang mit meiner damaligen Empfindung machte,die vielleicht falsch gestimmt war. Ich will Ihnen sagen, wases gewesen ist. Bor Ansang des Monologs, der ans die Srenefolgt, in welcher sich der Geist dem Hamlet über den Morderöffnet, steht Garrick, als wäre er Hamlet selbst, bis zur IIn-thätigkeit und fast zur Zerrüttung gerührt da, und wenn endlichdie Betäubung, in welche eröffnete Gräber, Greuel ohne Glei-chen und schreiendes Batcrblnt die vortreffliche Seele gestürzthatten, nach und nach weicht, und das dunkle, schmerzhafteGefühl sich zu Betrachtung und Worten aufklärt, und zumheimlichen Entschluß sammelt, so hat Shakespeare dafür gesorgt,daß diese Betrachtung und Worte von der Tiefe und dem Tu-