Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
243
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Erstaunen, da dieser Herr Bediente (wie das göttingischcMädchen sagte) austritt. Garrick, frisch, schalkhaft und schönwie ein Engel, den niedlichen Hut mit fast gefälliger Leichtfer-tigkeit seitwärts aus dem hellen Gesicht gestehen, tritt munterund voll Vertrauens ans seine Waden und neuen Anzug, festund stramm daher, und fühlt sich um ein Drittel größer nebendem trübseligen Scrub. Und Scrub, der ohnehin wenig ist,scheint auch noch das zu verlieren, und zittert mit den Kniecn,vor lauter Gefühl des dreifachen Contrasts zwischen Aufwärtcr und Bedienten, und folgt bei gefallenem Nnterkinn in einerArt von Anbetung Garricken bei allen Bewegungen mit denAugen nach. Archer, der den Scrub zu seinen Absichten braucht,wird bald gnädig. Sic setzen sich neben einander nieder. Die-ser Theil der Sceuc ist in Kupfer gestochen, und Sayer hateine Eopie davon unter seine bekannten Bildchen aufgenommen.Allein weder Wcston noch Garrick gleichen sich da sonderlich,zumal ist der Letztere, der sich sonst in eben dieser Bildchensamm-lung als Abel Drugger und Sir John Brüte so herrlich gleicht,daß fast nichts drüber geht, abscheulich mißhandelt. Wer dieunwiderstehliche Macht des Contrastes auf dem Theater kennenlernen will, wenn er vom Dichter und dem Schauspieler gutund nach beiden Seiten gleich stark durchgesetzt wird, damitnicht die Structur, deren ganze Schönheit im richtigen Gleich-gewicht bestehet, nach einer Seite umgeschmissen wird, wiegemeiniglich geschiehet, der muß diese Sceue sehen. Garrickwirft sich mit der ihm eigenen Leichtigkeit auf den Stuhl, schlägt

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