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3 (1844)
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Abel Druggcr nicht gesehen; allein ähnliche Urtheile über Gar-ricken, und zwar in Rollen, wo ich die Berglcichung anstellenkonnte, haben mich sehr mißtrauisch gemacht. Ich bin nunmehrziemlich überzeugt, daß ihn in Rollen, die er einmal übernimmt,schlechterdings niemand übertrifft, der nicht Garrick ist, ich meine,in dessen Seele und Körper sich kein solches System von Schau-spielertalcntcn sinket, als bei ihm; und einen solchen Mannhat England außer ihm noch nicht gesehen, wenigstens auf sei-nen Schaubühnen nicht. Was es mit dem Urtheil jener Perso-nen über Wcston für eine Bewandtniß hat, und über Quingehabt haben mag, muß ich erklären; es wird sich hierbei Man-ches von Hrn. Garrick beibringen lassen, das ich sonst vergessenmöchte, und außerdem wollte ich auch nicht, da ich einmal soviel gesagt habe, daß Sic lange glaubten, es gefiele mir Wcstonnicht, ein Mann, der jetzt der Liebling des Volks ist, und dermich mehr lachen gemacht hat, als alle übrigen englischen Schau-spieler zusammen genommen. Ich sage Ihnen künftig einmalmehr von ihm, jetzt mag zu meiner Absicht Folgendes genug sein.

Wcston ist eines der drolligsten Geschöpfe, die mir je vordie Augen gekommen sind. Figur, Stimme, Anstand und Alleserweckt Lachen, ob er es gleich nie zu wollen scheint, und nieselbst lacht. Kaum erscheint er auf dem Theater, so vergißtein großer Theil der Versammlung wohl gar ihm zu Gefallendas Stück, und sieht ihn isolirt seine Künste machen. Siesehen, vor solchen Nichtern kann ein solcher Mann nicht schlechtspielen. Die Leute wollen nur ihn sehen. Mit Garrick ist es