die ihm den Hals nicht brechen, bringen ihm sicherlich keinGeld ein.
Allein, mein Herr, Sie haben nach dem Beweise meinesSatzes gefragt. Nun erlauben Sie mir auch einmal ein PaarFragen: Warum zweifeln Sie denn an dem Satz? denn ichkenne nur zwei Serien, die ihn hauptsächlich bezweifeln: diePyrrhonistcn, und die Eskimaur. Bekennen Sie sich zu denErstern oder den Letztem? Dieses wird sich augenblicklich zeigen,wenn Sie mir unmaßgeblich sagen wollen, was Sie Rechtund Unrecht und was Sie Eigenthum heißen; und, unteruns gesprochen, was Sie in Bamberg Diebstahl nennen.Den» nun merke ich wohl, daß sich die Verschiedenheit unsererMeinungen nicht erst beim Schleichdrucker anfängt: sondern, daßsie sich bis an die Grundsätze von Recht und Gerechtigkeit, ja,daß sie sich über diese Grundsätze selbst erstrecken muß. Beant-worten Sie mir diese Fragen, und dann wollen mir mit einemWink ausmachen, wer von uns beiden in der Wiege verdorbenist. Ich oder Sie. Denn in der Wiege und der Consirmanten-stunde müssen wir es suchen. Ich thue es jetzt mit Fleiß nicht.Aber einen Gedanken von mir hierüber, der gewiß mehr alsMuthmaßung ist, sollen Sic künftig einmal hören. Ja, ich willnicht leugnen, mein Herr, hätten Sie mir den Beweis desSatzes, daß der Nachdrucke! ein Dieb sei, der ein Buch, daskein Privilegium hat, nachdruckt, mündlich abgefordert, so hätteich Ihnen denselben zwar nicht versagt: aber das hätte ich auchgethan, ich hätte erst meine Uhrkette weggesteckt. Denn der,