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3 (1844)
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in derselben mehr auffallend ist, deine galgcnmäßige Frechheit,wodurch du einem Manne, der in dem ganzen Streit von Je-dermann (unter Christen wenigstens) als der beleidigte Theil er-kannt wird, ein Werk nachzudrucken drohest, noch ehe es herausist, oder deine an Wahnwitz grenzende Dummheit, die sich mehrvon einem geschwänzten Menschen, als einem Bambcrger Buch-händler erwarten ließe, womit du es dir zum Verdienst anrech-nest, daß du nachgedruckte Bücher wohlfeiler geben kannst, alsder Verleger. Weißt du, daß du außer Dieter ichen mit dei-nen Spitzbubcndrohungen auch noch den vcrchrungswürdigenVerfasser beleidigest, ja daß du den Wissenschaften selbst schadest,würde ich sagen, wenn solcher Pöbel, wie du, wüßte, wasWissenschast ist, oder wenn man solchem Lehm tretenden Ge-sindel wie dir glauben machen dürste, sie könnten durch ihreUnehrlichkeit im Arbeiten den Bau eines Tempels des Jupiteraufhalten? Und ist es denn, würde er fortfahren, ist es dennso etwas Ungewöhnliches, daß die Schuster, die das Leder steh-len, die Schuhe wohlfeiler geben können? Nimm lieber sechsder Handfestesten aus deinem Hundert, breche hier geradewegbei Dicterichen ein, oder schlage seinen Fuhrmann zwischenGöttingen und Leipzig einmal zur guten Stunde auf den Kopf."So würde der Mann sagen, und hätte Er unrecht? Allein Ich,ich liebe ein allezeit laues Blut und Barmherzigkeit. Auch wennich es recht bedenke, so ist in jener Schlußpcriode so sehr promit contra und contra mit pro verwechselt, auf der euren Seiteso viel Tücke, und auf der andern wieder so viel possierlicheAlbernheit, daß man nicht weiß, was man glauben, oder woman anfassen soll. In einem solchen Fall halte ich es, nacheiner bekannten hermeneutischen Regel, die die Lösung solcherSchwierigkeiten, wenn sie der Vernunft zu schwer werden, derIII. 11