Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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verworfene Sünder sein, was man anch für Grundsätze annimmt,Dicterichische oder Göbh ardische; nach jenen sind sieSchleichdrucker und Diebe, und nach diesen noch was weit Är-geres, Leute, die sich einer guten That schämen. Und hundertsollten in Deutschland sein? Welche Hekatombe für die Musen,wenn man die Heerde beisammen hätte!

Nun das wäre es, was ich gegen Ihre Lügen, gegen IhreJesuitenkniffe und erbärmlichen Entschuldigungen zu sagen hätte,und nun noch ein Paar Worte von Ihrer Sprache und einerDrohung, womit Sie das Schandbüchelchcn schließen.

Wenn ich Ihre Sprache betrachte, wahrhaftig, so lähmtmir der Anblick fast alle Entschließung, mich mit Ihnen abzuge-ben. Gütiger Himmel! Was für ein citcles, elendes, hinfäl-liges Ding ist es um Büchertitelkcnntniß, wenn der Mann, dersein Leben mit ihnen zugebracht hat, in dessen Kopf Alles vonihnen voll ist, was Betrug und Arglist leer gelassen haben, dersie ewig abschreibt und wieder abschreibt, wenn der am Endeso denkt, wie der gewissenloseste Dieb, und so bnchstabirt undspricht, wie der Gassenjunge, der ein Buch noch nicht von einemBackstein unterscheiden kann! Und doch sich werde fast wcich-müthig) ist Büchcrtitelkenntniß das, was leider noch heutzutage oftGeschichte der Gelehrsamkeit, ja Gelehrsamkeit selbst genannt wird!

Es ist allerdings traurig, einen Mann, wie Sie, schreibenzu sehen: Di et er ich komme in Rasche, und dann ihn, denSie beraubt und so empfindlich beleidigt haben, auf jeder Seite,noch Schurken, Lotterbuben, ehrenrührigen Kerl undschlechten Burschen nennen zu hören: es ist betrübt, sageich, allein übel nehmen wir es Ihnen hier zu Lande nicht.Jeder Mensch hat, so gut wie jedes Land, seine eigenen Ge-bräuche und Sitten, und ich werde Ihre Schimpfwörter sicherlich