Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
Seite
156
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UlNgei. vor vciu ,t.r»r ^r..t.»

Sie doch ein Gewissen hätten, oder wenn es bloß schliefe, wiekurz Hütte ich alsdann sein können! Ich Hütte es mit ein PaarWorten wieder aufgedonnert. Weißt du, Hütte ich gerufen,der du so sehr von Majestäten sprichst, wessen Ma-jestät du beleidigt hast? und hätte ans den Gesetzgeberhingewiesen, von dem ich oben geredet habe, und dessen Bildvermuthlich in Ihrem Zimmer hängt! Aber so muß ich, an-statt an einem erstorbenen Gewissen mich müde zu schütteln undzu rufen, mich an den armseligen Nest von Menschenverstand,den Sic noch besitzen, wenden, und Ihnen das Falsche in IhrenSchlüssen, und das Kahle und Lächerliche in Ihren Entschuldi-gungen weiter fort zeigen.

Das Waisenhaus zu Salzburg habe Ihnen, sagen SicJgnaz Schmids Katechistcn nachgedruckt, und doch stehees unter hohem Schutz. Das ist wieder eine Entschuldigung,so wie man sie gewöhnlich kurz vor der gänzlichen Überführung,bei betroffenem und über die Hälfte schon bekennendem Gesichtvor den Schranke» der Gerichtsstube herausstottcrn hört. Ver-hält sich die Sache so, wie sie muß, um für Sic zu streiten,woran ich sehr zweifele, so hat das salzbnrgischc WaisenhausUnrecht. Waisenhäuser sollten sich, da ihnen so viele rechtlicheWege vffcn stehen, sich ein Einkommen zu verschaffen, nicht ein-mal einen wählen, über dessen Billigkeit noch gestritten wird,am allerwenigsten aber einen so entschieden unehrlichen. Esbringt sicherlich keinen Segen. Warum verklagen Sie das Wai-