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Stütze ihrer Hartnäckigkeit, die gegen alle unsere Erempcl vonJudcnbckehrungcn aushält, habe» sie jetzt dadurch erhalten.Denn sagt, welcher Jude keimt seine und unsere Religion besser,als Mendelssohn (unsere Proselytcn nehme ich der Erleuch-tung wegen aus)? Welcher Jude unter den lebendigen führteine so feine Wage, Gründe abzuwägen, als er? Und wiegtnicht ein Kopf voll bau oens ganze Herzen voll Wärme, vollfrommer Glut und voll redlicher Absichten, auf? Ja, es mußdich, thenrer Freund, um so mehr betrüben, da dir deine schöp-ferische Einbildungskraft noch alle jene Vorstellungen mit Farbender Engel ausgemalt haben wird; ich kann mir vorstellen, daßdn selbst da Göttersprüche in der Hofsprache des Himmels zureden geglaubt haben wirst, wo Mendelssohn nur gutes schwei-zerisches Deutsch und gute warme Absichten sah. Desto mehr,theurer Märtyrer, schmerzt es mich, da du von Vielen für einenohnmächtigen Enthusiasten gehalten wirst, daß dn dich so betro-gen findest. Habe aber Dank von mir, du wirst dereinst, wenndu in pcnctrablcm Licht wandeln, und durch Krystalllinscn, derenBrennpunkt du selbst berechnet hast, in die Ewigkeit hinaus-schaucn kannst, reichlich dafür belohnt werden. Dann wirst dudas Vergnüge», das du jetzt oft zwischen Wachen und Schlafenempfindest, ganz wachend, mit starken Nerven durch alle Poreneinsaugen, daß nicht so viel verloren geht, als in der Hölleoder in dem Cabinet eines Meßkünstlers anzutreffen ist. Es istaber unstreitig eine Schande unsers Zeitalters, daß man so vielwarme Religion in einem so jungen Manne verkennt. Bei