Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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leitet werden könne, so verbinde ich damit keinen so rohen Be-griff, als ihr vielleicht denkt. Ich meine nicht, daß ein Geruch-thcilchcn, das sich von der Wnrst losreißt, durch einen Stoß dieSeele auf andere Gedanken bringen könne. Dieses sind rohe,sündliche Ideen, die von Anfang zwar der Einbildungskrast etwasschmeicheln, aber ehe man sich es versieht, so steht man in derMitte zwischen La Mettrie') und dem Teufel. Ein körperlicherStoß ist noch kein gcistischer Bewcgungsgrund. Wenn Geruch-thcile durch ihren Stoß den Gedanken hervorbringen könnten,oder der Gedanke die Bewegung wäre, so müßte umgekehrt derGedanke die Gcruchthcilchcn wieder stoßen können; mit einemWort, man würde in den meisten Füllen riechen können, wasdie Menschen denken, und so mit andern Sinnen. So ist esnicht. Es sind zwar von der Nase bis an die Seele, voraus-gesetzt daß sie zu Hause ist, etwa drittchalb Pariser Zoll, wennman zwischen allen Meinungen ein arithmetisches Mittel nimmt.Aber, wohlverstanden, jenes bleibt immer die erste, und diesesdie letzte Instanz, und nichts kann doch weiter von einandersein, als das Erste und das Letzte. Ich stelle mir die Sache sovor (und dieses ist mein oben erwähntes System, welches ich,wegen des Anlasses zur Erfindung, das Pulvcrsystem genannthabe). Alle Entschlüsse, von dem sich selbst zu ermorden ange-rechnet, bis zur Sclbstvergötterung und allen unendlich dazwi-

') Julien Ojjroy de la Mettrie, geb. 170L, gestorben 1751.Arzt, bekannt durch seine materialistischen Ideen.