Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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alberner Spott ist es. Warum einem Christen unanständig?Glaubt ihr etwa noch, der Teufel mische sich drein? ihr Ein-fältigen. Der Teufel weiß es so gut als ihr, daß man mitdergleichen Wissenschaften nicht mehr weit kommt, es müßtedenn unter den Blöden sein. Nein, wenn er Menschen verfüh-ren will, so weiß er es besser anzufangen, er bringt sie zu Mord,Hurerei, zweideutigen Einfällen, Straßenraub, verliebten Komö-dien, Traucrspielschreiberei, Mordbrennern oder Vcrläumdunggetaufter Inden; das thut der Teufel, er macht einen Käsebicr')oder Shakespeare") aus euch, läßt euch euren Nächsten um dasSeine bringen, oder gar lachen machen, wenn er beten konnte,da geht er sicherer. Mit Stern- und Händegucken hat Fleischund Blut nichts zu schaffen, und ihr könnt mir glauben, wo derTeufel nicht eines von diesen beiden wenigstens zur Decke nehme»kann, da bleibt er gewißlich weg. Nein, wenn ihr denn dochetwas sagen wollt, so sagt lieber, es vcrräth eine Schwachheitdes Verstandes bei dem Juden, und da will ich gerne schwei-gen, nicht als wenn ich euch recht gäbe: gar nicht; sondernweil mich dieses nichts angeht. Hier will ich nur beweisen,daß er ein guter Bekehrter, und bei Bekehrungen haben wirja mit dem Verstände nichts zu thun. Ein Lahmer am Ver-stände kann so gut selig werden, als ein Lahmer am Leibe.Ja, man hat durch vielfältige Erfahrung befunden, daß ein etwas

') Ein deutscher Straßenräuber.") Ein englischer Tragödienschrciber.