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gesessen habe, ob er verwiesen oder nicht verwiesen worden sei,mit einem Wort, das wollen wir nicht wissen. Die ganze Frageläuft darauf hinaus: ist der Kerl ehrlich, und konnteer zur Taufe gelassen werden? Können wir dieses be-weisen, so gibt es sich mit dein einfältigen Stehleu, Stockhaus-sitzen und Landcsverwciscn von selbst.
Aber nur hört einmal, was ihr mit euren vermeintlichenBeweisen hiergegen ausrichtet. Nichts, gar nichts. Denn erst-lich wollen wir einmal euer verwiesen worden und euerLandstreicher sein beleuchten. Ich denke noch immer nicht,daß ihr dieses im Ernste anführt, den Mitbruder verdächtig zumachen; thut ihr es aber, so verrathct ihr dadurch eure grobeUnwissenheit in der Gelehrten-, Kirchen- und politischen Geschichte.Denn wem ist unbekannt als euch, daß man die größten Ge-lehrten, die frömmsten Männer und die erfahrensten Staatslcutcöfters des Landes verwiesen? Ihr leset nicht einmal die Zei-tung mit Aufmerksamkeit, sonst müßtet ihr wissen, daß vor kur-zem der Duo <Io Lboissul und das ganze Parlcmcnt von Frank-reich verwiesen worden ist, und zwar, wohl gemerkt, geradedcßwegen, weil sie ehrliche und patriotische Leute waren. Ja,einige heilige Leute des neuen Testaments haben sich dieses auseben dem Grunde müssen gefallen lassen. Ihr müßt mir nichtmit dem schalen Einwurfe kommen, und sprechen: jene Leuteseien nur auf ihre Güter gegangen; wo hatte der Jude Güter?Er hatte keine, und fürwahr, wenn ich nirgends etwas habe,welches der Fall unscrs Mitbrudcrs ist, so will ich gewiß nicht