Ungeachtet wir jetzt in so aufgeklärten Zeiten leben, daßniemand leicht mehr den Nutzen der Mathematik leugnet, vondem Logiker an, der sie sonst beschuldigte, sie mache ihre Ver-ehrer zu Zweiflern, da er hätte sagen sollen, zu Leuten, dienicht glauben können, was nicht wahr ist, bis zu dem galan-ten, allerliebsten leeren Kopfe, der, weil er nicht Geld genughat, seinen Verstand und seine Sitten zu Paris in loeo selbstzu verderben, sich in Deutschland, mit Ilistoiros amourousosund Uottros galantos eben so weit bringt; ungeachtet, sage ich,diese den Nutzen der Mathematik nicht mehr leugnen, so kannes doch zuweilen nützlich sein, ihn noch in besonderen Fällendarzuthun, wo er nicht so deutlich in die Augen fällt. Aufdiese Art hat uns ein großer deutscher Meßkünstler ihren Nutzenin der Moral gezeigt und ihren Werth gewiesen, wenn man sieals einen Zeitvertreib betrachtet.
Ohne meine Untersuchung im geringsten, sowohl was dieNichtigkeit des Gegenstandes, als die Ausführung selbst betrifft,den eben erwähnten Abhandlungen an die Seite zu setzen, willich meinen Lesern zeigen, daß auch die so genannten Schönden-kcr, oder witzigen Kopfe von Profession, Nutzen aus der Mathe-matik ziehen könnten, wenn sie Deutsch genug dächten, dieselbeweiter zu erlernen, als bis an die Geometrie im Wölfischen