Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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Mönche die Kasteiung des Fleisches, in dem Wahn, ein gutesWerk zu thun, unternimmt, und sich dabei heimlich mit der zu-künftigen Belohnung, Ruhe, Ehre und Unsterblichkeit schmei-chelt. Aber vergeblich. Wenn wir im Studircn keineSprünge machen, niemals wider unsere Empfindung und Über-zeugung reden, so machen wir den individuellen Menschen aus,und sind für uns richtig; wir können widerlegt werden, dasschadet nicht; ein Mcnschengesicht verdient immer diesen Namen,wenn es gleich nicht das schönste ist. Etwas, das durch ver-schiedene Stufen zur Vollkommenheit steigt, ist demohngcach-tet richtig, wenn es gleich noch unvollkommen ist, dafürist es im Steigen begriffen. Es gibt mehr vernünftige Kin-der und alte Leute, als zwischen 18 und 45, und doch istdiese Zeit von 27 Jahren die Zeit, wo die vortheilhastcstcnWinde wehen, wenn der Steuermann etwas taugt, so muß esgut gehen.

Das Allgemeine in der Lehre von Bestimmung der Glän-zen der Fehler, welche die Mathematiker seit einiger Zeit sehrerweitert haben, kann auch hier genutzt werden. Unser ganzesSystem von Leib und Seele können wir als ein Instrumentansehen, welches uns in die Hände gegeben ist, unfern Wegdurch dieses Jammcrthal geschickt durchzufinden. Erziehung undandere äußere Umstände haben ihm schon eine gewisse Form ge-geben, ehe wir es eigentlich zum rechten Gebrauch bekommen,Wir finden uns in Neigungen und Meinungen mitten innc,wenn wir so zu sagen aus dem thicrischen Leben in das mensch-