Letzte Gedichte,
Auch ganz erbärmlich buchstabiert,
Frau Hindermaus im Lehnstuhl saß,Die Brille aus der langen Nas'(Ein Enlenschnabel war'S vielmehr),Das Köpfleiu wackelnd hin und her,lind in der Hand die Birkenrut,
Womit sie schlug die kleine Brut,Das weinend kleine arme Ding,
Das harmlos einen Fehl beging,
Es wurde von der alten FrauGeschlagen, bis es braun und blau, —Mißhandelt und beschimpft zu werden,Das ist des Schonen Los ans Erden,
Citronia Hab' ich genanntDas wunderbare Zauberland,
Das einst ich bei der HindermanSErblickt im goldnen Svnnenglanz —Es war so zärtlich ideal,
Citronenfarbig und oval,
So anmutvoll und freundlich mildUnd stolz empört zugleich — dein Bild,Du erste Blüte meiner Minne!
Es kam mir niemals ans dem Sinne,Das Kind ward Jüngling und setzunderBin ich ein Mann sogar — o Wunder,Der goldne Äwanm der KinderzeitTaucht wieder auf in Wirklichkeit!Was ich gesucht die Kreuz uud Quer,Es wandelt leiblich vor mir her,Ich hauche ein der holden NäheGewürzten Odem — doch, o Webe!Ein Borhang von schwarzbrauner SeideRaubt mir die süße Augenweide!Der dumme Lappen, der so dünneWie das Gewebe einer Spinne,
Verhüllet mir die GloriaDes Zauberlands Citronia!
Ich bin wie König Tantalns,
Mich lockt und neckt zugleich Genuß:Der Trunk, wonach die Lippen dürsten,Entgleitet mir wie jenen Fürsten;Die Frucht, die ich genösse gern,
Sie ist mir nah und doch so fern!