Romaiicero — Leptc Gedichte.
Selbst der Bischef schmunzelt frcudicFreudig glänzen die KarbunkelnSeiner Nase und im FestschmnckWackelt er einher vergnüglich
Unterm Pnrpurbaldachin,Eingeräuchert vvn Chorknaben,Und gefolgt von Klericis,
Die mit Goldbrokat bedeckt sind
Und goldgelbe SonnenschirmeUber ihre Köpfe halten,
Kolossalen Champignons,
Welche wandeln, schier vergleichbar.
Nach dem hohen GottestischeGeht der Zug, nach dem Altäre,Welcher unter freiem HimmelHier am Mccresstrand errichtet
Und verzieret ward mit Blumen,Hcil'genbildchcn, Palmen, Bändern,Silbernem Gerät, Gvldflittern,Und Wachskerzen, lustig funkelnd.
Seine Eminenz der BischofHält daS Hochamt hier am Meere,Und mit Weihe und GebetWill er hier den Segen sprechen
Über jene kleine Flotte,
Welche, auf der Reede schaukelnd,Im Begriff ist abzusegelnNach der Insel Bimini.
Ja, die Schiffe dvrt, sie sind es,Welche Juan Pvnce de LeonAusgerüstet und gemannt,
Um die Insel aufzusuchen,
Wo das Wasser der VerjüngungLieblich sprudelt — Von dem UferViele Tausend SegenswünscheFolgen ihm, dem Mcnschhcitsretter,
Ihm, dem edlen Wcltwvhlthäter —Hofft doch jeder, daß der RitterBei der Rückkehr einst auf EubaIhm ein Fläschchcn Jugend mitbringt