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2 (1900) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
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155
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Letzte Gedichte.

Ach, ich kenne diese Laute,Diese süszmokanten StimmenDas sind schnippische Undincn,Nixen, welche skeptisch spötteln

Über mich, mein Narrenschiff,Meine Narrcnpassagiere,

Über meine NarrcnfahrtNach der Insel Bimini.

I.

Einsam ans dem Strand von Cnba,Bar dem stillen Wasserspiegel,

Steht ein Mensch, und er betrachtetIn der Flut sein Kvntcrfci.

Dieser Mensch ist alt, dach spanischKerzensteif ist seine Haltung.

Halb seemannisch, halb soldatischIst sein wunderlicher Anzug.

Weite Fischerhosen bauschenUnter einem Nack von gelberElenshaut; von reichgesticktemGoldstoff ist das Bandclier.

Daran hängt die obligateLange Klinge von Toledo,

Und vom grauen Filzhut wehenBlutrot keck die Hahnenfedern.

Sic beschatten melancholischEin verwittert Greiscnantlitz,

Welches Zeit und ZeitgenossenÜbel zugerichtet haben.

Mit den Runzeln, die das AlterUnd Strapazen eingegraben,

Kreuzen sich fatale NarbenSchlechtgeflickter Säbelhiebe.

Eben nicht mit sonderlichemWohlgefallen scheint der GreisIn dem Wasser zu betrachtenSein bekümmert Spiegelbildnis.

Wie abwehrend streckt er manchmalSeine beiden Hände aus,

Schüttelt dann das Haupt, und seufzendSpricht er endlich zu sich selber: