Romancero — Letzte Gedichte.
Abdcrham der Dritte trug sieAls Brustschleife beim Turnier,
Wo er dreißig goldnc RingeUnd das Herz Zuleimas stach.
Nach dem Fall der McchrenherrschaftGingen zu den Christen überAuch die Perlen, und gerietenIn den Krvnschatz von Kastilien.
Die kathol'schen MajestätenSpnn'scher Königinnen schmücktenSich damit bei Hoffestspielen,
Stiergefechten, Prozessionen,
So wie auch Autodafes,
Wo sie, auf Ballonen sitzend,
Sich erquickten am GerücheVon gebratnen alten Juden.
Späterhin gab Mendizabel,
Satans Enkel, diese PerlenIn Versatz, um der FinanzenDeficit damit zu decken.
An dem Hof der TuilericnKam die Schnur zuletzt zum Vorschein,llnd sie schimmerte am HalseDer Baronin Salomon.
So erging's den schönen Perlen.
Minder abenteuerlichGing's dem Kästchen, dies behieltAlexander für sich selbst.
Er verschloß darin die LiederDes ambrosischen Homeros,
Seines Lieblings, und zu HäuptcnSeines Bettes in der Nacht
Stand das Kästchen — Schlief der König,Stiegen draus hervor der HeldenLichte Bilder, und sie schlichenGaukelnd sich in seine Träume.
Andre Zeiten, andre Vögel —
Ich, ich liebte weiland gleichfallsDie Gesänge von den ThatenDes Peliden, des Odysseus.