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2 (1900) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
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28 Romancero Letzte Gedichte.

Jene nicht von OtahaitiMissionärisicrt ist jene

Die ich meine, die ist wild,

Eine ungezähmte Schöne.

Zweimal in der Woche zeigt sieÖffentlich sich ihrem VolkeIn dem Garten Mabill', tanztDort den Cancan, auch die Polle.

Majestät in jedem Schritte,

Jede Beugung Huld und Gnade,Eine Fürstin jeder ZollVon der Hüfte bis zur Wade

Also tanzt sie und es blasenLiebesgötter die FanfareMir im Herzen, rufen:Heil!Heil der Königin Pomare!

II.

Sie tanzt. Wie sie das Leibchen wiegt!Wie jedes Glied sich zierlich biegt!

Das ist ein Flattern und ein Schwinge»,Um wahrlich aus der Haut zu springen.

Sie tanzt. Wenn sie sich wirbelnd drehtAns einem Fuß, und stille stehtAm End' mit ausgestreckten Armen,Mag Gott sich meiner Vernunft erbarmen!

Sie tanzt. Derselbe Tanz ist das,Den einst die Tochter Herodias'

Getanzt vor dem Jndcnkönig Herodes,Ihr Auge sprüht wie Blitze des Todes.

Sie tanzt mich rasend ich werde tollSprich, Weib, was ich dir schenken soll?Dn lächelst! Heda! Trabanten! Läufer!Man schlage ab das Haupt dem Täufer!

III.

Gestern noch fürs liebe BrotWälzte sie sich tief im Kot,

Aber heute schon mit BierenFährt das stolze Weib spazieren.