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1 (1900) Buch der Lieder Biographie
Entstehung
Seite
195
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Gedicht? auS dem Nachlaß.

lSS

Doch wähne nicht, das Püpplein, womit pochenDie Mystiker, sei Ronsseans Glanbensfähnlein,

Auch halte nicht für Ronsseans Freiheit, Söhnlein,Das Süpplein, das die Demagogen kochen.

Sei deines Namens wert, für wahre FreiheitUnd freie Wahrheit kämpf mit deutschem Sinne.

Schlag drein mit Wort und Schwert, sei treu und bieder.

Glaube, Freiheit, Minne sei deine Dreiheit,Und fehlt dir auch das Myrtenreis der Minne,

So hast du doch den Lorbeerkranz der Lieder.

Dresdener Poesie.

Zu Dresden, in der schönen Stadt der Elbe,Wo's gicbt Tabak- und Stroh- und Versfabriken,Erhebt sich, um die Köpfe zu berücken,Ein Licdcrkränzlcin und ein Liedgewvlbe.

Ist nun mit Herrn und Fran'n besetzt dasselbe,So lesen vor, Glnt-Mut-Blnt in den Blicken,

Herr Kuhn und Fräulein Nostiz o Entzücken!Ha! herrlich! Weg, Kritik, du fade, gelbe!

Am andern Tage steht es in der Zeitung,

Hells Hellheit schwademt, Kinds Kindheit ist kindisch.Dazwischen kriecht das krit'sche Beiblatt hündisch.

Arnvldi sorgt fürs Geld und die Verbreitung,Zuletzt kommt Böttiger und macht Spektakel,Die Abendzeitung sei das Wcltvrakel.

Berlin.»)

Berlin! Berlin! du großes Jammerthal,

Bei dir ist nichts zu finden, als lauter Angst und Qual.Der Offizier ist hitzig, der Zorn und der ist groß:Miserabel ist das Leben, das man erfahren muß.

Und wenn's dann Sommer ist,

So ist eine große HitzhSo müssen wir exerzieren,

Daß nnS der Buckel schwätzt.

*) Stach einem nur in mündlicher Verbreitung bekannten Soldatenlied vonHeine aufgezeichnet.

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