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1 (1900) Buch der Lieder Biographie
Entstehung
Seite
183
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klbersetzmigen ans Lord Byrons Werke». I

Geist.

Die alte Antwort genügt; die beste AntwortSind deine eignen Wort',

Manfred.

Erklär' die Rede.

Geist.

Wenn, wie du sagst, dein Wesen nnserin gleicht,

So hattest dn schon Antwort, als wir sagten:

Was Tod die Menschen nennen, bleibt uns fremd.

Manfred.

So rief ich euch umsonst anS euren Reichen,

Ihr könnt nicht oder wollt nicht Helsen.

Geist.

Sprich!

Was wir vermögen, bieten wir, dein sei'S;

Besinn dich, eh' du uns entläßt, frag nochmals,

Macht, Herrschaft, Kraft, Vcrlängrnng deiner Tage

Manfred.

Verflucht! WaS habe ich zu thun mit Tagen?

Sie sind mir jetzt schon allzulang, fort! fort!

Geist.

Gemach! sind wir mal hier, kann's doch dir nützen.

Besinn' dich, giebt's denn gar nichts, daS wir konntenNicht ganz unwert in deinen Augen machen?

Manfred.

Nein, nichts; doch bleibt, ich möcht' wohl, eh' wir scheiden,

Euch schaun von Angesicht zu Angesicht.

Ich höre eure Stimmen, süß und schmachtend

Wie Harfentöne ans dem Wasser, immer

Steht leuchtend vor mir jener klare Stern;

Doch anders nichts. Kommt näher, wie ihr seid,

Kommt all, kommt einzeln, in gewohnten Formen.

G e i st.

Wir tragen keine Formen, außer die

DeS Elements, wovon nur Secl' und Urgcist;

Wähl' die Gestalt, worin wir kommen sollen.

Manfred.

Ich wählen! Giebt's ja keine Form ans Erden,

Die häßlich oder reizend wär' für mich.