Blich der Lieder.
Unterdessen ninß regierenDer Minister, jener Hund,
Dessen knurriges GebelleWiederhallet in der Rund'.
Schläfrig lallt der junge König:„Das Regieren ist so schwer;Ach, ich wollt', daß ich zu HauseSchon bei meiner Kvn'gin war'!
„In den Armen meiner Kön'ginRuht mein Königshaupt so weich,Und in ihren schönen AugenLiegt mein unermeßlich Reich!"
Auf dcm Brocken.
Heller wird es schon im OstenDurch der Sonne kleines Glimmen,
Weit und breit die BergesgipfclIn dein Nebelmeere schwimmen.
Hätt' ich Siebenineilenstiefcln,
Lief' ich mit der Hast des WindesÜber jene BergesgipfelNach dem Haus des lieben Kindes.
Von dem Bettchen, wo sie schlummert,Zög' ich leise die Gardinen,
Leise küßt' ich ihre Stirne,
Leife ihres Mnnds Rubinen.
Und noch leiser wollt' ich flüsternIn die kleinen Lilienohren:
Denk im Traum, daß wir uns liebenUnd daß wir uns nie verloren.
Die Jlsc.
Ich bin die Prinzessin Ilse,Und wohne im Jlsenstein;
Komm mit nach meinein Schlosse,Wir wollen selig sein.
Dein Haupt will ich benetzenMit meiner klaren Well',
Du sollst deine Schmerzen vergessen,Du forgenkranker Gesell!