Lyrisches Intermezzo, gg
Die Geistcriiisel, die schöne,
Lag dämmrig im Mondcnglanz;
Dort klangen liebe Töne,
Und wogte der Nebeltanz,
Dort klang es lieb und lieber,
Und wogt' es hin und her;
Wir aber schwammen vorüberTrostlos auf weitem Meer.
43.
AuS alten Märchen winkt eSHervor mit weißer Hand,
Da singt es und da klingt eSVon einem Zauberland,
Wo große Blumen schmachten,Im gvldnen Nbendlicht,Und zärtlich sich betrachtenMit bräutlichem Gesicht; —
Wo alle Bäume sprechen,Und singen, wie ein Chor,Und laute Quellen brechenWie Tanzmusik hervor; —
Und Liebcsweisen tönen,
Wie du sie nie gehört,Bis wnndersiißes SehnenDich wnndersiiß bethört!
Ach, könnt' ich dorthin kommen,Und dort mein Herz erfreun,Und aller Qnal entnommen,Und frei und selig sein!
Ach! jenes Land der Wonne,Das seh' ich oft im Traum;
Doch, kommt die Mvrgcnsvnne,Zerfließt's wie eitel Schaum.
44.
Ich Hab' dich gclicbet und liebe dich noch!Und fiele die Welt zusammen,
Aus ihren Trümmern stiegen dochHervor meiner Liebe Flammen,
He ine's Werke.
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