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Geschichte des altsteirischen Herren- und Grafenhauses Stubenberg : mit 27 Abbildungen und einer Stammtafel
Entstehung
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Andre, der fortwährend Fieber habe und ganz abgezehrt sei: „IchHab'", setzt er fort, „einen solchen Katarrh und Husten, desgleichenich in meinein Leben nicht gehabt. Wenn unser Herrgott mich nichtmit einer so starken Natur versehen hätte, ich hätt's nimmer ausstehenkönnen. Hab' etliche Nächte nur sitzen können." Den nächsten Morgenschreibt er weiter: „Hab' eine ziemlich gute Nacht gehabt; bin jetzt,ganz schwach, um 8 Uhr morgens aufgestanden. Hab' eine dürre Znng',daß ich sorg', es wird etwas anderes daraus. Vitt' dich, wollest mitdeiner Barbl und Enkelin auf's eheste zu mir kommen. Hab' sonstkeinen Treuen." Der Sohn fand sich wohl ein; aber der Zustand desKranken verschlimmerte sich; am 19. Dezember verschied er. „Gleichanjetzo", schreibt am folgenden Tage der Verordnete Hans von Stadlan den Landeshauptmann, „werde ich erinnert, daß der getreue liebeGott den alten Herrn Wolfen von Stubenberg nachten Abends vondieser Welt abgefordert. Der Herr verleihe ihm eine gnädige Auf-erstehung";^ und am nächsten Tage schreibt der kranke Andre ausJudenburg, seinein Bruder Georg: Mit wahrem Herzenleid erfahreer von? Tode seines Vaters. Zur Bestattung könne er nicht kommen,denn er selbst könne nicht aus den? Bett. Bezüglich der Inventur „stell'ich das Vertrauen zu dir, du werdest christlich und brüderlich umgehen".Zum Begräbnis werde er seine Gattin nach Kapfenberg schicken. Diesesfand unter große??? Gepränge statt. Noch haben wir das Verzeichnis deraufgelaufenen Kosten, welche die für jene Zeit bedeutende Summe von632 Gulden 24 Kreuzer ausmachend) Sowohl Wolf als seine Gemahlinhatten ihre Kirche mit Stiftungen bedacht. Wolfs zweite Gemahlin starbnoch vor ihre??? Gatten. Das Leichenbegängnis fand ain 20. März 1597statt, ch Ihr von Purgau am 11. September 1595 datiertes Kodizillzu eine??? noch vor ihrer zweiten Heirat abgefaßten Testamente denktihres Gemahls mit treuester Hingabe und vermacht ihn?, der ja mitirdischen Glücksgütern ohnedies reich gesegnet ist, jährlich acht StartineWeines aus den besten südsteirischen Lagen und 2000 Gulden, derenNutzgenuß er zeitlebens haben und die er dann seinein Sohne Georgvererbe?? darf. Auch das prächtige Hochzeitsgeschenk, daß ihr Karl II.verehrt hat, fällt ihm und nach seinem Tode Georg zu, der ihrerdabei in Treue gedenken mag/) Andres") Gattin gebar nachdessen Tod einen Sohn Christoph, der noch in zartester Jugenddahin starb.

st Akte?? und Korrespondenzen, II, 215.st Stubenberg-Archiv, 2/5.

st Stiftung Wolfs, jährlich 100 Gulden. Steter???. Landesarchiv, Registerddo. 1530, Jänner 1. Landschafts-Urkunde, Besitz-Stiftungen, 102. ProtestantischesMatriken-Totenbuch.

st Original und Kopie, Stubenberg-Archiv.

5? Andres Grabmonument in Frauenburg ist von Philibert Pocabello.Mitt., XXXIX, 251.