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Geschichte des altsteirischen Herren- und Grafenhauses Stubenberg : mit 27 Abbildungen und einer Stammtafel
Entstehung
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Brüder Franz, Georg und Georg Sigismund die Zahlung der8000 Gulden auf sich nehmen. Daniel starb in demselben Jahre imTürkenkriege.

So waren unter Sorgen für die ihm so nahe stehende Linie,deren Verfall er nicht aufzuhalten vermochte, st für Wolf die Jahre ver-flossen. Seinem eigenen Hause waren schwere Schicksalsschläge nichterspart geblieben. Seine älteren Söhne starben vor ihm dahin: zuerst1585 sein Sohn Kaspar. Den zweiten Sohn, Wolfgang, der sich imJänner 1586 mit Katharina Kinski) vermählt hatte, verlor er schonim folgenden Jahre. Auch seine Tochter Sophie, die er 1576 mit GeorgGrafen Zrinp vermählt hatte, verlor er, wie es scheint, noch bei seinenLebzeiten. Seine eigene Gemahlin Snsanna starb am 21. Jänner 1589,worauf er sich in zweiter Ehe mit Anna Maria von Trautmannsdorf,Witwe nach Galt von Räcknitz, vermählte. Ein Trinkgeschirr im Wertevon 200 Gulden wurde ihn bei diesem Anlaß von seinem Landes-fürsten gespendet, st Mitgift und Widerlage war unbedeutend. DieZeugen, die ihren Namen unter die Heiratsabrede gesetzt, repräsentieren,wie das nicht anders sein kann, die einflußreichsten Namen in Steier-mark in jenen Tagen, st Von seinen jüngeren Töchtern hatte er Susanna1588 an den Grafen Peter von Erdödy, Esther 1583 an Hans Christophvon Gera und Kreszenz an Franz von Khevenhüller vermählt. Seinjüngster Sohn Andre, der sich 1591 mit Jakobine von Khainach ver-mählt hatte, litt an der Abzehrung (Dörre). Er starb auch nicht langenach seinem Vater am 10. Februar 1598. Dieser hatte sich bisher einerkräftigen Gesundheit erfreut; denn wenn er auch etwa ihm Jahre 1586eine Badereise unternahm, war es wohl mehr im Interesse der Ge-sundheit Susannens als seiner eigenen. Erst zu Ende des Jahres 1597erhalten wir nähere Angaben über seinen Gesundheitszustand. Gewißwar dieser schon seit einiger Zeit nicht der beste. Mit besonderer An-dacht nahm er am 24. März das Abendmahl nach seiner Konfession.Dann beschäftigten ihn Sorgen für sein Haus, Nachrichten aus demFelde u. s. w. Er selbst schreibt seinem Sohne Georg am 15. Dezembervon Graz aus; zunächst mit Betrübnis über die Krankheit seines Sohnes

st Ein „Extract aus einer löbl. Landschaft in Steyer Buechhalterei(Stubenberg-Archiv, Schub. 49) gibt den Gnltenbesitz der Wurmberger Linievom Jahre 1525—1649 an. Wir heben heraus Balthasar im Jahre 1557:1254 Pfund 4 Schilling 5 Pfennig. Nach dem Verkauf von Klöch und Halben-rain: 852 Pfund 4 Schilling 5 Pfennig, 1539: Teilung des Besitzes in fünf Teilezu 178 Pfund 1 Schilling l'/z Pfennig, — 1591: Franz 63 Pfund 1 SchillingIst, Pfennig, 1592: 51 Pfund 1 Schilling Istz Pfennig, 1593 (Erwerbung vonseinen Brüdern und Auslösung von Hans am Bacher): 313 Pfund 2 Schilling5 Pfennig, 1534: 213 Pfund, 2 Schilling 5 Pfennig, 1595: 163 Pfund 2 Schilling5 Pfennig, 1599: 118 Pfund 2 Schilling 5 Pfennig, 1609: 101 Pfund 2 Schilling5 Pfennig, 1692: 3t Pfund 2 Schilling 5 Pfennig, 1615: 28 Pfund 2 Schilling5 Pfennig, 1623: 28 Pfund 5 Pfennig; mit diesem Betrag steht Franz vonStukenborg ddo. (11. Februar 1640 und war damals schon tot) im Gllltbuche.2) 1590, April 25. Kammerregister Karls II., 15 a, Fol. 39 d.st Original, steierm. Landesarchiv, 1599, April 29.