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im Jahr... Es hat ehedem 39 besetzte Dörfer zum Slaning ge-geben, von denen jetzt sieben an den Batthyany gekommen sind."')Nach den Äußerungen des Pflegers, der in des Stubenberg Dienstenbleiben will, ist das Gut in den letzten Zeiten heruntergekommen;man müßte die Bauerngründe aufstiften, um größeren Zehnt zu haben,auch den Getreide- und Weinbau könnte mau ausgestalten, die Vieh-zucht heben und die Teiche besetzen. Die Steuern betrugen früher390—400 Gulden, seitdem die Herrschaft durch die Türken verderbtwurde, uur 60 Gulden. Alles in allem, berechnet der Pfleger, daß man,falls die Teiche besetzt und sonst zu der Hauswirtschaft gesehen würde,in einem Jahre wohl an die 1000 Pfund Reingewinn erübrigen könnte.
Die Verhandlungen über den Erwerb von Schlaning führten zukeinem Ergebnis. Wahrscheinlich hatte die Magdalena alle ihre Rechteauf Schlaning an Batthyany verkauft. Wolfgang fand es geratener,seine Gelder statt in Ungarn, wo eben jetzt die Wurmberger Linie mitKaisersberg und Rotenturm schlechte Erfahrungen gemacht hatte, inBöhmen anzulegen. Bevor wir auf diesen Gegenstand näher eingehen,möge zunächst die Gutenberger Angelegenheit ihren Ende zugeführtwerden, weil sie uns nicht weniger als die böhmische mit den wirt-schaftlichen Prinzipien Wolfs bekannt macht. Sie kam erst ein Jahr-zehn nach den Schlaninger Angelegenheiten in Fluß. An? 31. Jänner1552 gab Ferdinand I. Wolf einen „Urlaubsbrief für alle Stücke undGüter, die zu Gutenberg gehören, vom Landesfürsten zu Lehen gehenund auf den Namen Stubenberg lauten, von denen aber brieflicheUrkunden nicht vorhanden seien."Erst im folgenden Jähre warddie Rekuperation von Gutenberg vollzogen. Am 22. Jänner diesesJahres stellten Christoph von Radmannsdorf, Gerhab seines Bruder-sohnes Walram, als Erbe nach Frau Magdalena von Radmannsdors— der Urenkelin Baumkirchers — und Bernhard Steiger statt seinerHausfrau, Erbin nach Magdalena, die Bitte, daß man ihre Teile ausdem Gültbuche ausscheide.ch Und so lautete auch das Ansuchen Wolfs
') Nach einein aus diesem Jahre stammenden Urbarregister (Stubenberg-Archiv, 36/236) hat die Herrschaft Schlaning 1539 noch folgende Ortschaften:1. Markt Rechnitz (deutsch und ungarisch); 2. Pringendorf, 3. Melesdorf;4. Zachendorf; 5. Schaundorf; 6. Groß-Schachtendorf; 7. Chodas; 8. Durren-pach; 9. Grost-Narenz; 1V. Schiltern; 11. Zuberspach; 12. Alesdorf; 13. Neu-markt; 14. Altschlaning mit Vorstadt und Stadt Schlaning; 15. Drumbl;16. Grafenschach; 17. Leupersdorf; 18. Kytzlern; 19. Puchschachen; 2tt. Ohlau;21. Petersdorf; 22. Mellersdorf; 23. Wolkersdorf; 24. Ganesdorf; 25. Odivar;26. Saako; 27. Wappendorf; 28. Pockzellen.
°) Konzept, steierm. Landesarchiv. Landesfürstliche Lehen, 87, 19.
2) Gültenaufsandbücher, I, 151. Wir erhalten für diese BaumkircherschenAusläufer folgende Tabelle:
Magdalena: 1. Gemahl Wilhelm von Graben.
2. „ Friedrich von Gleinitz.
3. „ Erasmus von Radmannsdorf.
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Anna, Walram v. Radmansdorf. Creszentia v. Radmannsdorf,verm. mit Christoph Stadler. verm. mit Bernhard Steiger.