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licher Weise zu arrondieren. Von seiner Schwester Christine kauft er am12. November 1515 um 200 Pfund einen Hof zu Mürzzuschlag, dasJahr darauf Gülten und Guter zu Absberg von der Familie Zebinger.')Welche Mühe er sich gab, schon jetzt Gutenberg wieder in seine Händezu bekommen, wurde bereits angedeutet. Eifrig besorgt um die altenRechtstitel seines Hauses wie z. B. die über die Maut von Ober-zeyring, läßt er die betreffenden Urkunden 1521 in großer Anzahldurch den Magistrat von Bruck vidimierend) Von Sixt Schintleggerkauft er am 20. Juni 1523 Grundstücke unterhalb Bruck a. d. Mur,stbald nachher von dem Pfarrer Michel Lobensin und feinem BruderAndre solche an der Pleschnitz bei Kapfenberg.ft Im Jahre 1525ist der Besitz an Herrengülten bereits auf 2010 Pfund gestiegen.")Man vergleiche damit die 289 Pfund 3 Schilling und 25 Pfennigdes steirischen Hauses Liechtenstein. Der besseren Verwaltung wegenzog Wolf Leute, Stücke und Güter, die bis dahin zu Kapfenberg ge-hört hatten, von dort weg und teilte sie seinem Freihause in Bruckzu. Das Anwachsen seines Besitzes ist aus den noch vorhandenenSteuerbüchern von Jahr zu Jahr nachzuweisen. Es wird genügen, nurdie größeren Erwerbungen anzuführen. Nach dem Tode des DomherrnBalthasar fiel ihm Frauenburg zu; damit steigen seine Gülten um344 Pfund 88 Pfennig, demnach um mehr, als das steirische HausLiechtenstein jetzt noch im Steirerlande besaß. Über den LehenbesitzWolfgangs in Steiermark in jener Zeit sind wir, soweit landesfürstlicheLehen in Betracht kommen, genau unterrichtet: es sind Höfe, Huben,Hofstätten, Mühlen, Zehnte u. f. w. in 70 Ortschaften. °) Dazu kommendie vielen geistlichen Lehen, vor allem die von St. Lambrecht und Göß.Während man die alte Baumkirchersache schon ganz abgetan glaubte,taucht sie noch einmal in einer das Haus Stubenberg höchst bedroh-lichen Weise auf. Es war zu Anfang des Jahres 1529, als Wolfvon seinem Oheim Sigmund von Dietrichstein einen Brief erhielt:der Sohn Pauls von Liechtenstein auf Kastelkorn habe sich an Fer-dinand I. gewendet, dieser möge ihm Unterkapfenberg ausfolgen lassen.Maximilian I. habe es einstens seinem Vater übergeben. Verwundertwandte sich Ferdinand an Dietrichstein und verlangte Auskunft hierüber.Das konnte Dietrichstein am besten tun, denn durch seine Hände warendiese Dinge gegangen. Er konnte also dem Könige vermelden, es seiallerdings wahr, daß Maximilian dem Liechtensteiner diese Herrschaft
st Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, und Landrecht, 209. Leider wirddort nicht gesagt, wie viel Gülten von Zebinger erworben wurden.
2) Verzeichnis zu dem Stück vom 8. April 1521, steierm. Landesarchiv,st Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv,st Ebenda.
st In dem Steuerbuche von 1526 findet sich die Bemerkung: „Item, derHerr Wolfgang hat erblich empfangen aus des Jdungspeugers güetern 7 Pfund60 Pfennig. Wie sind die Häuser verwandt?"
P Starz er, Die ländesfürstlichen Lehen. Veröffentlichungen d. Hist.Landeskommission, XVII, 331. Am II. November 1528 erging^an den Landes-hauptmann der Befehl, Wolf den Lehenseid abzunehmen. Sieh Starzer, S. 161.