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des 17, Jahrhunderts besitzt. Außer ihm entstammte der Ehe nach einSohn namens Hans, zweifellos nach seinem Großvater genannt.
Der Dritte unter den drei Brüdern in der Kapfenberger Liniedieser Zeit ist Erasmus. Gekürzt erscheint der Name in der Form Assamoder Assem. Assems Geschichte läßt sich in Kürze erledigen, da ihm nureine kurze Lebensdauer beschieden war. Am 8. Jänner 1463 verkaufteer einen Weingarten am Dietenberg an einen Judenburger Bürgerst)Von seiner Mutter erhielt er am 10. Februar desselben Jahres einenSchuldbrief über 9000 Gulden I) ein Jahr später überträgt sie ihmihre gesamte Habe und behält sich nur ein Leibgedinge vorst) Erasmusweilte in jenen Tagen in der Umgebung Friedrichs III. und ist Zeugedes Aktes, wie die Bürger von Wien die Gnade des Kaisers nach-suchend) Diesem verkauft er am 99. März 1465 sein freies EigenSchloß Liechtenstein bei Judenburg mit einer jährlichen Gültvon 165 Pfund 5 Schilling 8sts Pfennig. Wohl wurde der Wie-derkauf vorgesehen, doch ist es dazu uicht gekommend) Der Kaiserübertrug das Pslegeramt am 24. Mai dieses Jahres an KonravFärber. Man entnimmt dem Vertrage, daß nicht alle Nutzungen undRenten, Zinsen und Gülten an den Kaiser kamen, sondern der Verkäufersich das Landgericht über die zum Schloß gehörigen Güter vorbehielt.Zweifellos lag diesem am meisten an dem Besitz des Schlosses. Sogeht in denselben Tagen wie Kätsch auch dieser neuere Erwerb demHause Stubenberg wieder verloren. Dafür erhielt Erasmus Herrschaftund Schloß Weitenegg als Pfandbesitz vom Kaiser.") Wie es scheint,hat ihn seine Mutter in verschiedenen Geldnöten reich unterstützt. Zudiesem Zwecke verkaufte sie auf Wiederkauf in vier Jahren noch kurzvor ihrem Tode ihr Eigen- und Lehengut mit einem Ertrage von453 Pfund, dann ein Haus in Leibnitz an Christoph von Mörsberg;ein Verkauf, den die Brüder Thomas und Wolfgang am 31. Jänner1465 bestätigen.') Ein halbes Jahr später bestätigt Friedrich III., vonErasmus eine Schuld von 2500 Gulden empfangen zu habend) Manentnimmt aus alledem, daß die Beziehungen auch dieses Stubenbergzu dem Kaiser in kritischer Zeit gute waren. Bald nachher mußErasmus gestorben sein, denn am 23. Jänner 1466 bekennen Thomasund Wolfgang, daß sie von Christoph von Mörsberg die Summe von6600 Gulden als natürliche und nächste Erben nach ihrem Bruder
st Orig.-Perg., steierm. Landesarchiv, 6936 a.st Ebenda, Not.-Bl. IX, 382.
st Ebenda, Not.-Bl. 395. Friedrich III. genehmigt die Übertragung am29. Juni. Steierm. Landesarchiv, 7698.
st Copenbuch gemeiner Stadt Wien, Hontss rsr. 4mstriaoas, 2. Abt.,VII 395.
st Haus-, Hof- u. Staatsarchiv, Rep. 24, Fol. 436. Apostelen, V, 30,Not.-Bl. IX, 398.
st Not.-Bl. I, 119; Chmel, HsM., 4195.st Ooüsx Tollet, Fol. 116d—118b.
st Orig.-Perg, steierm. Landesarchiv, 7077 a. Sieh dazu Punkt 11 ausden Ermahnungen Wolfs von Stubenberg an seine Söhne in den Mitt. XXIII, 53.