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Geschichte des altsteirischen Herren- und Grafenhauses Stubenberg : mit 27 Abbildungen und einer Stammtafel
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von Stubenberg, die Gemahlin Ottos von Goldeck, war noch, wasspäter die Erbeinigung untersagte, mit liegendem Besitz abgesundenworden, und ihre Ansprüche gingen, soweit sie jetzt nicht befriedigtwurden, auf ihre beiden Kinder Hedwig und Wülfing über, von denenjene, mit Konrad von Potendorf vermählt, eine Tochter Gertrud besaß,die dann an der Seite ihres Gatten Ludwig von Portia diese An-sprüche geltend machte. Aus den späteren Erbstreitigkeiten kennen wirnur, welche Teile von Kapfenberg einst an Ulrich von Stubenberggefallen waren, die demnach ohne Rücksichtnahme auf das Haus Goldeckauf seinen Sohn Wülfing übergingen^) welche Besitzungen sonst nachan Ulrich gekommen, erfahren wir nicht, auch nicht, wie seine BrüderFriedrich und Heinrich ausgestattet worden waren; davon, daß auchWülfing, der dem geistlichen Stande angehörte, aber damals nochnicht Dominikaner war, Besitz bekam, wird gleichfalls nichts gemeldet,aber aus den späteren Urkunden ersehen wir noch die Folgen dieseralten Teilungen: außerdem, daß auch die weiblichen Mitglieder desHauses mit Grund und Boden und Anteilen an den Schlössern- noch sagte man Häuser — bedacht wurden, ging die Teilung einessolchen Hauses bis aus die einzelnen Stuben, die große Halle und dieHausflur herab, was zu den größten Unbequemlichkeiten führen mußte.Man sehe sich einmal den Teilvertrag zwischen den unmündigen KindernWülfings — in deren Namen Herr Ott von Liechtenstein handelt — undden Nachkommen der Goldeckerin Elsbeth an; da fallt den „Kindern"von Stubenberg der Teil des „Niederhauses" von Kapfenberg zu, derbeim Tore „ans dem Nchsen"^) beginnt und der Länge nach „an derKapellen Eck" bis an die Ringmauer und vor die Keller geht. DenSchwibbogen, heißt es in der Urkunde, soll man vermauern. Er be-findet sich vor den Kellern. Die Kinder erhalten das Recht, an die-

st Kopie, steierm. Landesarchiv, 1975 b. Ihm war zugefallen zu demoberen Haus in Kapfenberg (dies besaß er demnach ganz) 1. Spiegelfeld. 2. DerBäckin Haus in Kapfenberg. 3. Der Hof, wo der neue Baumgarten liegt.

4. Fünf Hofstätten an der Eher (am Abhang des Schloßberges von Kapfenberg).

5. Das Gut an dem Gschaid (südwestlich Kapfenberg). 6. Vier Schwaigen inder Veitsch. 7. Die halbe Fronwiese. 8. Ein Drittel vom Kapfenberger Markt.9.—22. Einzelne Huben am Enberg, Rettenbach, Kalkbach, Gräschmtz, Kroten-dorf, Holereck, Hafnerdorf, Pöttschach, Lösnig, Guntzing, Farental, Spiegelfeld.Dann werden die (22) Leute aufgezählt, die Ulrich von Stubenberg zugefallensind und die wir deswegen aufzählen, weil die eine oder andere Familie dieserDienstleute des Hauses Stubenberg später in der steirischen Geschichte bedeu-tungsvoll auftreten: Pilgrim der Chreul, Ulrich der Chaetz, Wülfing der Rot,Dietel von Hafnerdorf, Frideman von Chreul, Heinrich von Winkel, FrauPercht von Link, Herr Ortolf von P Hunt an, Pilgram von AHornau, Albrantvon Pöllau, Heinrich der Walch, Laurenz von Stubenberg, Harrant von Schil-leuten, Wülfing von Burwey, Teinhart von Stubenberg, Ruelant vonStubenberg (auch dieser Rulaud wird in den Stubenbergischen Genealogiendes 17. Jahrhunderts als Ahne, und zwar als Sohn Ubo Winters angeführt.Sieh oben 1. Kapitel), Chunrat der Fleuger, Heinrich der FanSdorfer, Walterder Auerhamer, Frau Gertrud, Herrn Wülfings Hausfrau, Wülfing derHerzenskraft, Ott der Sturm.

2) Orig.-Urk.-Perg. (Steierm. Landesarchiv, 1976 a, Not.-Bl. VI, 461/2)vom 27. November 1328.

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