Sie führten einen langen, harten Kampf mit der Regierung, der schließlich in-fofern zu ihren Gunfien ausgefochten wurde, als die Mehrzahl der bestehendenNniversitätsbesugnisse als verkäufliche - - i»
dingliche Rechte anerkannt und in das «v ö H ( l (h ?! l p
Kammerhandelsbuch der Stadt Wienals solche eingetragen wurden. Sowurde auch die Buchdruckereigerechtig-keit Gerolds später durch Verordnung
derer
Verlags - BWr,
so bty
Joseph Gerold
vom 2Z. August i3iz als dinglichund verkäuflich erklärt, während seineBuchhandlungsgerechtigkeit — wie
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blieben ijt. Die Rachfolger Gerolds Buchdrucker und Buchhändler
stehen daher neben fünf anderen ^ ^
Druckern heute noch im Kammer- ^ ^ lös!
handelsbuch und besitzen ein Recht, ^em Dominikantrplaz im eigenen Hause düro.
das freilich durch das im geltenden 724. auf eigene Kosten gedruckt, thells auch von
Preßgesetz vorgefebene Ende des Kon- seinem Vorfahrer Leopold Küliwoda an fich ge-
^ 2- kauft, und in Menge um beygcselzte billige Preise zu
zessionszwanges für das Buchdrucker-
gewerbe illusorisch werden wird.
Josef Gerold, der auch ver-schiedene Ehrenstellen inne hatte undvorübergehend Administrator derSchulzschen, später SonnleithnerfchenDruckerei gewesen war, starb am24. August i3oo. Ihn überlebtenfeine Gattin ^Magdalena und vierfeiner zehn Kinder: Josef, geb. 1779,der spätere Inhaber der heute nochbestehenden Apotheke „Zum rotenKrebs" am Hohen N?arkt (gestorben11. sMai 1841), Johann (geboren6. Juni 1782) und Earl (geboren21. Juni 17^3), von denen wir noch sprechen werden, und eine Tochter namens Karolinc(später verehelichte Reisinger). In seinem nun im Archiv der Stadt Wien erliegendenTestament vom zi.N7ai 1800 setzte er seine Gattin als llniversalerbin ein. Die Aktiva
1 7 9 5.
Titelblatt des ältesten uns erhaltenen VerlagS-katalvgeg von Josef Gerold.
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