Der junge Johan Bange von Hallenberg, den wir als Studentenin Marburg haben kennen lernen (SS. 26-27 ; 34), wandte sichnach Beendigung seiner Studien nach Aliendorf an der Lumda').
Ein um Michaelis i 525 angefangenes « Gedenkbuch» * 2 ) vonAllendorf meldet unter dem Jahre i5go : « Magister JohanBange zog anderswohin als Prediger. Er war in Allendorf2 Jahre Schulmeister und 12 Jahre Pfarrer ».
Das ergiebt für den ersten Allendorfer Aufenthalt Banges :1576-1590. Die unten in chronologischer Reihenfolge veröffent-lichten Auszüge u. s. w. ergeben sodann, dass Mag. Bangevon i5go-g8 in Rengershausen, in der Nähe von Hallenberg(s. oben S. i3. Anm. 2), und i5g8-i6o6 in Vöhl im Waldeckschenals Pfarrer amtierte. Nach 1606 lebte er meist als Privatmannwieder in Allendorf; vergleiche jedoch unten unter 1621 (S. 5g),woraus hervorgeht, dass er zeitweise in HohenloheschenDiensten gestanden hat.
Aus der ersten Allendorfer Zeit hat sich nur wenig erhalten :
9 Quellen : die jedesmal angeführten Akten in den Staatsarchiven zuMarburg und Darmstadt, sowie Archivalien in den Pfarrarcliiven zu Allen-dorf, Marburg und Rengershausen und in den Stadtarchiven zu Allendorfund Marburg.
2 ) Dasselbe liegt auf Schloss Friedelhausen bei Staufenberg (Giessen).