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Parentalia : Grundlagen zu einer Geschichte der Bangen
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habe mit hand und munde als man lehn pfleget zu verlehnendie bescheiden ‘) Guntrum und Gerlach Bangen rechtegebruders, Hetten und Creinen ihre eheliche hausfrawen itzwonhafftig zum Hallenberg und alle ihre rechten Erben miteinem halben lehngut zu Hylberckhusen gelegen, in holtze,in felde, in ackern, wiesen, weiden, dornen, tzweygen mit allerseiner Zubehorung und gerechtigkeit von Dippel Bangenherkommen, und nun die obgemelten gebruder erflich an sichgebracht haben mit wissen und willen des itzgenannten Dippelseligen nachgelassenen erben, und die ander helffte des obge-melten halben Lehngudes zu Hylberghusen itz unterhat undzu Lehn traget ihr Vatter der alte Guntrum Bange auchzum Hallenberge wonhafftig, und wil en 2 ) des obgemeltenhalben lehngudes rechte vollekommen herr undwarer sein nachLehnsrechtsrechte waner 3 ) und so dicke 4 ) es en 5 ) notig ist,wie ein lehnher seinem lehnman schultig ist zu thun.

Es ist auch ein Irthumb gewest zwischen den obgemeltengebrodern einstheils, und eren 6 ) halben mitbrodern andertheils,solchen irthumb haben sie wolbedachtes müdes zu beiden-theilen gantz an die Erbarn hern Henrich Gogrebe pastorenund hern Johan zu Goddelsheim pastorn, und an mich lehnhernvolmechtig gestalt und haben das ere 7 ) erffkindtheile lasenfallen, und ubergeben Eren 8 ) halben mitbroderen us gunst,freundschaft und guten willen, daruf en 9 ) die gantze helfftedes Lehngudes obgemelt einer parthey so vill als der andernzugedheilet.

Hirumme so sind mir nun die obgemelten Guntrum undGerlach gebrudere mit ayden verpflicht schultig mein schadenwarnen, mein bestes dhun und werben, wie einem lehnmanne

9 Wolerfahren.°) ihren.

2 ) ihnen.

7 ) ihrige.

3 ) wann.8 ) ihren.

*) oft. 5 ) ihnen.9 ) ihnen.