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Parentalia : Grundlagen zu einer Geschichte der Bangen
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gehörte der Familie an, die nach der königlichen die ange-sehenste in Dänemark war ».

Wie soll da, sagen wir um 1200, ein Dänischer Träger desNamens Bang im südlichen Westfalen sich niedergelassen undSchwert und Ruder gegen Speer und Pflug vertauscht haben ?Soll er etwa in den Kriegen Waldemars II in deutsche Gefangen-schaft gefallen und von seiner mächtigen Familie nicht losgekauftworden sein ? Soll er, ein frommer Pilger oder Kreuzfahrer— zwei Landwege führten in unmittelbarer Nähe der späterenStadt Hallenberg vorbei; vgl. Riant, Skandinavernes Korstogog Andagtsreiser, Kopenhagen, 1868, p. in — mittellos aufder Heimreise der Stammvater einer Deutschen Familie Banggeworden sein ? Oder war er am Ende doch als einer jenerstrenuissimi et famosissimi pugnatores mit seinem Vetter JohanSunesön ins Gelobte Land gezogen und nach dessen Tode(1202 ; Riant, l. c., p. 416-17) müde und verwundet nach West-falen gekommen, wo ihn die Kräfte verliessen ? Und hat ihndann eine blonde Tochter der roten Erde mit Deutscher Treuegepflegt und ist er fortan bei ihr geblieben ?-

Auf historischem Boden stehn wir erst mit dem Geschlechteder Hallenberger Bangen.