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Mein bester Freund, der Du die Alten kennest!
Wenn Du nun bald die Freundinn, die Dich liebt,
Mit einem schönem Namen nennest ,
Als den die Muttersprach Ihr giebt;
Wenn dunkle Mirthen Dich wohlthätig überschatten ,Und mit gelehrtem Fleis sich muntre Scherze gatten ,Indessen dort Dein bleicher Neider schielt,
Nicht schadet und doch ewig zielt :
Dann segle sanft durch nie gebäumte WellenDem Haven zu , wo Dir die Ruhe winktUnd wo , die Zweifel aufzuhellen ,
Der Geist aus näh’rer Sonne trinkt!
Jezt aber will ich Dir die Hand voll Blumen streuen ,Du mir geliebtes Paar ! und mich so lange freuen ,
Bis sich der Kranz , der Deine Schläfe ziert,
In einen ganzen Lenz verliert!