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schlug alle Bücher auf etc. kurz war in dem stärksten Phanta-sieren. Er will darauf, von Ihrer Mutter überredet, selbst anBaidinger ’) schreiben, kann es aber nicht weil er noch garnichts sieht. Der Schulmeister schreibt also an B. was ihm IhrVater über seinen Zustand sagt. Adolf eilt herein, und nachihm der Wehrdaer Schulmeister, weil dieser Spuren vonSchlagfluss wahrzunehmen glaubt. Mit Mühe bringt man ihnzu Bett. Das Phantasieren dauert fort. Baidinger schickt so-gleich einen Chirurgus hinaus, weil er nicht selbst kommenkonnte. Man schlägt ihm zweimal Ader, und nach und nachscheint sein Zustand ruhiger und besser zu werden. Dies dauertfort bis in die Nacht, wo sich dann ein heftiger Anfall, wie esscheint, von einem Streckfluss einstellt. — Aber Gott lob auchdies geht glücklich vorüber ohne Spuren von Lähmung etc. zuhinterlassen. Ihre Tante die Amtmännin von Wetter * 2 ) hat beidieser Gelegenheit durch ihren Muth sehr gute Dienste ge-leistet.
So viel ich aus dem Bericht den Ihr Vater dem Schulmeisterdictiert hat, sehen kann, sind Hämorrhoidal Zufälle der Anlasszu dieser und der vorigen Krankheit. Vorgestern oder denMontag war ich draussen und wachte mit dem [unleserlichesWort] Justus bei ihm. Das Phantasieren dauerte noch fort,jedoch nicht so heftig mehr. Alles lag daran, dass Öffnunggeschaft wurde. Deswegen war den ganzen Tag der Chirurgbeschäftigt ihm Klystire beizubringen ; Abends ritt dieserwieder nach Marburg, musste aber auf Baldingers Befehl
*) Prof, der Med. in Marburg (cf. Strieder) und guter Freund Bangs.
2 ) Die Schwester der Mutter, Johanna (genannt Anna) Christ. Conradi,geb. 17 Juni 1747, mit dem Amtmann C. G. Bönhart in Wetter verheiratet.Durch diese Verwandtschaft erklärt sich auch die der Bangs mit A. H. Fr.Schlichtegroll, dessen Mutter Anna eine geb. Bönhart war.